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Dieses Musical ist eine Adaption des gleichnamigen Kinofilms aus 1992. Es wird die Geschichte von Aladdin erzählt, einem armen Straßenjungen, der sich in die Prinzessin Jasmin verliebt und mit Hilfe einer magischen Wunderlampe versucht sie zu beeindrucken.

HandlungBearbeiten

Dschinni begrüßt das Publikum und lädt es ein auf eine Reise nach Agrabah, einer arabischen Handelsstadt, die von einem gutmütigen Sultan regiert wird. Auf den Straßen der Stadt treibt eine Bande Kleinkrimineller ihr Unwesen. Darunter sind Aladdin, ein Meisterdieb mit großem Herzen, Hassan, ein Feigling mit Modebewusstsein, Kassim, ein Aufschneider und Omar, ein Dieb mit großem Magen. Die vier Freunde haben gerade ein Brot gestohlen und sind den Wachen entkommen, da gibt es Aladdin auch schon an die erstbeste alte Bettlerin ab. Seine Freunde sind enttäuscht, denn nun haben sie nichts zu essen, doch er kann nicht anders. Immer wieder wünscht er sich, dass seine verstorbene Mutter stolz auf ihn ist.

Währenddessen im Palast des Sultans vergrault Jasmin, die Tochter des Herrschers, sämtliche Männer, die ihr den Hof machen. Hauptsächlich erklärt sie ihnen, dass sie selbstständig und als Partnerin gleichberechtigt sein will. Sie vermutet darüber hinaus, dass es alle Männer nur auf das Vermögen ihres Vaters abgesehen haben.
Der Sultan ist verzweifelt, denn nach einem Gesetz ist es der Prinzessin nur gestattet einen Prinzen zu heiraten und ihm gehen diese langsam aus. Der Großwesir Dschafar setzt den Herrscher unter Druck, denn auch er ist interessiert am Thron. Eine Direkte Lösung (Töten des Sultan) scheidet jedoch aus, da der Verdacht sofort auf ihn fallen würde. Er befragt ein Zauberbuch und erfährt, dass er mit der Hilfe eines "rohen Diamanten" (Aladdin) an eine Wunderlampe gelangen kann.

Unterdessen schleicht sich die Prinzessin aus dem Palast um sich in der Stadt umzuschauen. Hierbei trifft sie auf Aladdin, der mit seinen Freunden ein neues Geschäftsmodell aufbauen will (Singen und Tanzen für Geld). Dabei profilieren sie sich, verdienen jedoch nur eine Münze. Die Wachen sehen dies als Ruhestörung und es beginnt eine Verfolgung. Aladdin und Jasmin können entkommen. Er zeigt ihr seine Unterkunft und beide erzählen sich ihr Leid. Die Wachen finden sie schließlich. Er will mit Jasmin fliehen und fragt sie, ob sie ihm vertraut, was sie bejaht und ihm folgt.
Die beiden werden dennoch gefangen genommen. Jasmin gibt sich zu erkennen und verlangt die Freilassung von Aladdin. Die Wachen gehorchen ihr jedoch nicht und führen sie in den Palast zurück. Dschafar taucht in Verkleidung auf und sorgt mit einem Bestechungsgeschenk für Aladdins Begnadigung. Danach überzeugt er den Jungen eine Lampe für ihn zu besorgen und will ihn dafür reichlich belohnen, sodass er vor Jasmin nicht mehr als armer Straßendieb dasteht. Aladdin willigt ein und sie begeben sich zu der Wunderhöhle.

Nur Aladdin darf eintreten. Drinnen schaut er sich um und berührt nichts außer der Lampe. Als er diese jedoch hat, realisiert er, dass er mit nur wenigen der Schätze in der Höhle reicher wäre als der Sultan selbst. Er greift zu und wird darauf von der Höhle eingesperrt. Drinnen schaut er sich die Lampe genauer an und fragt sich, warum Dschafar nur daran Interesse hatte, wo dies doch ein unscheinbarer Gegenstand ist. Er meint eine Inschrift zu sehen, kann diese aber nicht lesen, also reibt er daran. Darauf hin erscheint der Dschini. Er erklärt Aladdin aufwändig seine Regeln: Er kann niemanden töten, keine Liebe erzeugen und darf nur 3 Wünsche erfüllen. Die beiden verstehen sich blendend. Der Flaschengeist erzählt seinem neuen Meister sogar, dass er gern frei wäre, aber keiner sich dies bislang für ihn wünschte. Aladdin verspricht, dass er mit seinem letzten Wunsch die Freiheit für seinen Geist erwirken will. Er bezweifelt jedoch, dass der Dschini die Macht hat ihn zu befreien, worauf hin dieser ihn aus der Höhle bringt. Da Aladdin jedoch nicht ausdrücklich darum gebeten hat, gilt dies nicht als Wunsch, worauf der Dschini nun besonders vorsichtig beim Erfüllen weiterer Wünsche ist. Aladdin überlegt jedoch nicht lange und wünscht sich ein Prinz zu sein.

Mit großem Fest zieht Aladdin als Prinz verkleidet in den Palast ein. Hier will er um Jasmin werben. Er gibt vor besonders reich zu sein und fällt auf die rhetorischen Fragen Jasmins herein, die ihn sofort abblitzen lässt. Der Sultan will dem Jungen jedoch eine zweite Chance geben und lässt ihn übernachten. Dschafar sieht hier besonders viele Chancen beim Prinzen und sorgt dafür, dass er die Gemächer der Prinzessin betritt, obwohl dies gegen Todesstrafe verboten ist. Aladdin geht bei Nacht zu Jasmin und entschuldigt sich. Als diese weiterhin wütend auf ihn bleibt, springt er aus dem Fenster, wo sein fliegender Teppich, der Teil der Prinzenausrüstung war, auf ihn wartet. Er fragt die Prinzessin erneut ob sie ihm vertraut und fliegt mit ihr über den Nachthimmel. Als sie zurück kommen erkennt sie in ihm den Straßenjungen, in den sie sich verliebt hat und küsst ihn. In dem Moment kommt Dschafar herein. Er lässt Aladdin verhaften und einsperren. Seine Freunde kommen ihn zu befreien und kämpfen sich durch die Wachen, werden jedoch überwältigt und landen neben ihm im Keller. Hier benutzen sie die Lampe um den Dschini zu rufen und sich zu befreien.
Dschafar erkennt, dass der tot geglaubte Junge aus der Wunderhöhle doch irgendwie heraus gekommen ist und nun die Wunderlampe bei sich hat. Durch eine List lässt er ihn die Wunderlampe abnehmen. Aladdin will gerade dem Sultan erzählen, dass er Jasmin liebt, jedoch nur ein Straßenjunge ist, bringt dies jedoch nicht über die Lippen, da der Sultan viel Wert auf die Gesetze legt. Dschafar kommt hinzu und lässt Jasmin vom Dschini als Gefangene herein führen. Dieser erklärt, dass nun der Großwesir die Lampe hat. Durch eine List, in der er Dschafar ermutigt sich die größten Mächte überhaupt zu wünschen, wird dieser in einen Dschin verwandelt und in eine Lampe gesperrt, die der Sultan sofort weg schließen lässt. Dschini gehört nun wieder Aladdin. Dieser schlägt seinem Meister vor, dass er sich wieder zum Prinzen wünschen lässt und diesmal mit Stammbaum und dass alle vergessen was geschehen ist. Stattdessen hält Aladdin sein Wort und wünscht dem Dschini seine Freiheit. Der Sultan ändert das Gesetz, sodass seine Tochter sich ihren Gatten selbst erwählen kann, worauf hin Jasmin sich sofort für Aladdin entscheidet. Dieser verspricht seinen treuen Freunden, dass sie Berater, Verkoster und Designer werden. Am Ende fliegen Aladdin und Jasmin hinfort, während der Dschini bereits seine Sachen gepackt hat für eine Weltreise.

CharaktereBearbeiten

  • Aladdin
  • Omar
  • Kassim
  • Babkak
  • Sultan
  • Jasmin
  • Dschafar
  • Jago (statt einem Vogel ein vorlauter Diener)

Diverse Wachen, Kammerdienerinnen, Marktleute, eine Wahrsagerin, die "unheimlische Stimme"

MusicalerlebnisBearbeiten

Es wird Pyrotechnik, Nebel, Videoprojektion und vor allem Bodenklappen verwendet um Personen plötzlich in die Szenen zu bringen oder aus diesen heraus zu holen. Häufig werden bewegliche Elemente, wie Häuser mit ausfahrbaren Türmen, über die Bühne gefahren.
Die Darstellung erfolgt ausschließlich auf der Bühne. Der Publikumsraum wird nicht genutzt (mit Ausnahme eines Pyroeffektes, der Luftschlangen auf die Zuschauer schießt). Das Stück wird auf Grund der Länge in zwei Hälften geteilt (der erste Teil endet kurz nach dem ersten Wunsch Aladdins, ein Prinz zu werden; der zweite Teil beginnt mit dem Einzug des Prinzen in den Palast).

TriviaBearbeiten

  • Ursprünglich sollte am Anfang der Händler aus dem Kinofilm, der die Geschichte von Aladdin erzählt, sich später als Dschini entpuppen. Disney hat dies jedoch verworfen, damit der Weg für die TV-Serie frei ist. Hier wurde die Idee wieder aufgegriffen.
  • Die Tiere wurden ersetzt durch Menschen. So ist der Affe Abu durch die 3 Diebe Omar, Kassim und Hassan ersetzt, Jago (Papagei) ist nun ein Mensch und Rajah, Jasmins Tiger, wurde durch 3 Kammerdienerinnen ersetzt.
  • Die Darsteller machen einige Anspielungen auf deutsche Besonderheiten. (So erwähnt z.B. Jago, dass es unvorstellbar ist, dass ein Land von einer Frau regiert wird und Jasmin ja wohl schlecht Kanzlerin werden kann)

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