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Begriffsklärung


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig.
Weitere Bedeutungen sind unter Fantasia (Begriffsklärung) aufgeführt.


Fantasia ist das dritte Meisterwerk von Disney und gleichzeitig auch der dritte animierte Film. Im gesamten Film hört man klassische Musik. Das Philadelphia Orchestra, unter der Leitung von Leopold Stokowski, spielt die Stücke.

ProgrammBearbeiten

Die Grundidee des Films war es, die klassische Musik dem Publikum näher zu bringen. Allerdings sollte der Zuschauer nicht seine eigene Welten sehen, sondern die der Disney Zeichentrickkünstler, die zum Teil komplett andere Geschichten in den Stücken sahen, die nichts mit dem originalen Thema zu tun hatten. Zwischen den Kurzfilmen sieht man das Orchester, den Dirigenten und Deems Taylor, dem Moderator, der in älteren Versionen durch eine Off-Stimme ersetzt wurde. In der Mitte des Konzertes gibt es eine gekürzte Pause, um dem Konzertfeeling möglichst nah zu kommen.

Die verwendeten Stücke sind:

Toccata und Fuge in d-moll, BWV 565 Bearbeiten

Als erstes sieht man die Silhouetten der Musiker des Philadelphia Orchestra. Sie werden beleuchtet und man sieht überwiegend die Schattenbilder, an einer Wand. Umso länger das Stück gepsielt, verschwinden diese Bilder und werden durch abstrakte Figuren ersetzt. Diese wurden durch den deutschen Filmzeichner Oskat Fischinger, der zum Teil mitwirkte, inspiriert.

Stücke aus der Nussknacker-SuiteBearbeiten

Hierbei wurden an allen Ecken gekürzt, damit der Film nicht zu lange wird. Zusätzlich wurden die Szenen nicht inder Reihenfolge des Originals abgespielt. Der Film stellt den Wechsel der Jahreszeiten vom Sommer bis zum Winter da: Plfanzen, Pilze, Feen und Tiere tanzen zur Musik.

Paul Dukas: Der ZauberlehrlingBearbeiten

Der Zauberlehrling

Der Zauberlehrling handelt von einem Lehrling, der die Magie missbraucht, um sich Arbeit zu ersparen. In Fantasia verkörpert diese Rolle Micky Maus. Micky Maus verzaubert einen Besen, um Wasser aus dem Brunnen zu holen. Nach Ende dieses Abschnitts, gratuliert Micky Stokowski, im Schattenbild, zur gelungenen Vorstellung.

Le Sacre du PrintempsBearbeiten

Le Sacre du Printemps

Auch dieses Stück wurde umgestellt und sogar um zehn Minuten gekürzt! In diesen Abschnitt geht es um die Entstehung der Erde bis zu den Dinosauriern. Die Tiere wurden fast alle originalgetreu dargestellt. Allerdings hat der Tyrannosaurus im Film drei Finger, obwohl bekannt ist, dass er nur zwei hat. Walt Disney entschied sich aber bewusst gegen diese Darstellungsweise, da er meinte, dass es mit 3 Fingern besser aussieht.

Star des FilmsBearbeiten

Nach der Pause wird der Star des Films vorgestellt. Der Ton. Der Ton scheint nicht oft im Rampenlicht zu stehen, aber Klangbeispiele einiger Instrumente, versucht er bildlich darzustellen.

"Pastorale"Bearbeiten

Pastoral

Aus diesem Stück wurde mehr als die Hälfte gestrichen (Wiederholungen wurden oft auch ausgelassen, so dass das man das wesentliche hört). Der dazu animierte Film spielt im antiken Griechenland. Es wird gezeigt, wie zu Sonnenaufgang die Vorbereitungen zu einm Fest, zu Ehren des Gottes Bacchus, der Gott des Weins, von Zeus unterbrochen werden. Die Hauptpersonen sind Zentauren, eine Pegasusfamilie, die Götter des Olymps und Faune. Dieses Segment ist im typischen Disney verniedlichungs Stil gezeichnet und ist auch sehr frei gestaltet. Bereits zur Uraufführung steckte dieser Teil, aufgrund der nackten Brüste der Zemtaurinnen, viel Kritik ein. Zur Neuaufführung in den 60er Jahren wurde eine Zentaurin mit dem Oberkörper einer afrikanischen Frau und dem Unterkörper als Esel, die als Sklavin dient, hinzugefügt. Zwei weitere Zentaurinnen haben noch die Unterkörper von Zebras erhalten. Disney reagiert auf die Rassismusvorwürfe und lies die Esels-Zentaurin ab 1969 aus allen Kopien der Filme entfernen. Die Zebra-Zentaurinnen wurden allerdings nicht entfernt.

Der Tanz der StundenBearbeiten

Der Tanz der Stunden

Der Tanz der Stunden ist ein Ballett aus der Oper "La Gioconda". Der Tanz der Stunden blieb als einziges Musiksück unverändert. Nilpferde, Elefanten, Alligatoren und Strauße tanzen über eine dramatische Geschichte mit wilden Piraten und einer entführten Prinzessin.

Eine Nacht auf dem kahlen BergeBearbeiten

Eine Nacht auf dem kahlen Berge

Dieses Stück wurde auch in der Oper "Der Jahrmarkt" von Sorotschinzy eingesetzt. Das Stück wurde für Fantasia nur wenig gekürzt. Der Animationsfilm folgt der vorgegebenen Handlung der Musik: Chernobog (ein Dämon) beschöwrt tote Seelen aus Gräbern, um auf dem kahlen Berg ein Hexensabbat zu veranstlaten. Als durch eine Kirchenglocke der Morgen angekündigt wird, endet die Zeremonie. Dieses Segment geht übergangslos ins nächste über:

Ave MariaBearbeiten

ProduktionBearbeiten

Sonstige InformationenBearbeiten

  • Fantasia ist der erste Disney Film, in dem abstrakte Zeichnungen verwendet wurden.

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